Katona Twins: Gitarren-Duo aus England

468. Konzert • 26. Oktober 2019 • 19:30 • Klostersaal

Das Konzert hat bereits stattgefunden!

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Beschreibung

468. Konzert • 26. Oktober 2019 • 19:30 • Klostersaal

Das Konzert hat bereits stattgefunden.

Künstler

Peter Katona – Gitarre
Zoltan Katona – Gitarre

Die brillanten Katona Twins … Eindrucksvoll virtuose Technik, ihr Spiel lässt sich kaum verbessern, was Charme, Lebensfreude, Witz und Farbigkeit betrifft.“

schreibt der Daily Telegraph über das ungarisch/deutsch/englische Zwillingspaar, das bereits mehrfach internationale Preise erhalten hat.

Das Abendprogramm als pdf: 468 S1-4 v1


Und hier der Pressebericht:

„Von Bach zu den Beatles“
Gitarrenduo „Katona Twins“ begeistert im Klostersaal.

Gitarrenklänge waren in der fast sechzigjährigen Konzertgeschichte des „Kulturkreises Kloster Wennigsen“ selten auf der Bühne zu hören. Um so begeisterter aber waren die Besucher, als sie am vergangenen Samstag die Katona Twins (Peter und Zoltán) erlebten. Die Künstler brachten dem Publikum den zauberhaften Klang der Gitarre auf vielfältige Weise nahe. Sie sind wahrhaft grandios im Zusammenspiel (ohne Blick in irgendwelche Noten), besitzen Virtuosität in allen schwierigen Rhythmen, überzeugen im Transportieren emotionaler Stimmungen und starker Ausdruckskraft. Beeindruckend: ihr Piano ist unbeschreiblich zart und doch atemberaubend präsent.
Peter und Zoltán Katona stammen aus Ungarn, sind deutsche Staatsbürger und wohnen in Liverpool in England. Da sind Bach und die Beatles vorprogrammiert. „Von Bach zu den Beatles“ lautete daher ihr Programm.
So begannen sie auch mit vier Sätzen aus Bachs Französischer Suite Nr. 5, durchsichtig klar dargeboten. Fantastisch, wie im zweiten Satz die typischen Läufe in Bachs Kompositionen auf den Gitarren wiedergegeben wurden.
Bei Béla Bartóks „Rumänischen Volkstänzen“ wurde der Resonanzboden zum Schlaginstrument. Die Tänze kamen sehr flott herüber. Man sah die Paare vor dem geistigen Auge durch den Saal tanzen.
Zum Teil sehr bewegend, dann wieder temperamentvoll und mit starken Rhythmen wurden die Zuhörer in die von Peter Katona komponierte Auseinandersetzung der Brüder Karamasov von Dostojewski (Meditation und Passacaglia) einbezogen.
Django Reinhardt, der Vater des Gypsy-Jazz, rundete mit zwei Titeln das Programm vor der Pause ab. „Nuages“ (Wolken) gehört zum Jazzstandard – mit feinen Tönen und dann wieder rhythmisch-fortschreitend-eilend von den Brüdern Katona vorgetragen. Bei „Minor Swing“ nutzten die Künstler die Möglichkeit zu improvisieren, da dieses Stück keine erkennbare Melodie hat, sondern nur eine wiederholte Abfolge von Akkordwechseln. So kam eine „mitreißende“ Melodie zustande.
Der zweite Teil begann mit „Smerdyakov“ von Peter Katona. Thema wieder: die Brüder Karamasov – hier der vermeintliche Halbbruder Smerdyakov, der sich nach einem Mord das Leben nimmt. Der älteste Bruder Dimitri wird statt seiner verurteilt. Sehr beeindruckend wurde das Familiendrama in der Komposition von Peter Katona wiedergegeben: Zum Teil abgehacktes Spiel, dann wieder fließend aufeinander abgestimmt sowie Dissonanzen und schwermütige Ausdrucksweise.
Äußerst aufmerksam und begeistert registrierte das Publikum die Darbietung von fünf Melodien aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. Besonders „Mambo“ – exzellent vorgetragen – rief starken Extrabeifall hervor.
Und dann ging es nach Liverpool zu den „Beatles“: Eleanor Rigby – Penny Lane – The Fool on the Hill – Come Together. Bei diesen von einer ganz anderen Seite virtuos vorgetragenen Stücken fiel besonders auf, wie hervorragend das Zusammenspiel der Brüder Katona gestaltet wurde.
Das Publikum verabschiedete die Künstler mit begeistertem Applaus.
Peter und Zoltán Katona bedankten sich mit zwei Zugaben. In „Danza Ritual del Fuego“ des Spaniers Manuel de Falla, der Jahre seines Lebens in Argentinien zubrachte, schlug sich das südamerikanische Temperament nieder. Ebenfalls beeindruckend: „Mallorca“ von Isaac Albéniz.

Irmgard und Burkhard Gums

Zusätzliche Information

Typ

Künstler

,

Instrument

Tickettyp

Klostersaal Kategorie A

Preiskategorie

Erwachsene, Erwachsene (max. 2 in Begleitung von Kindern), Kinder (bis 14 Jahre), Studierende